LAPP
Hände symbolisieren Zusammenhalt und Stärke

“Ich wollte eigentlich Stewardess werden – aber im Bewerbungsprozess sagte man mir, ich sei nicht formbar“ erzählt Eleni Katsamaki schmunzelnd. „Heute bin ich froh, dass es anders gekommen ist.“ Auch Esther König erinnert sich: „Ich komme aus der Altenpflege und dachte damals nie, dass ich einmal Events mit tausenden Gästen planen würde.“ Dass sich ihre Wege schließlich bei LAPP kreuzten, war das Ergebnis gelebter Werte, Mut zur Veränderung und eines wertschätzenden Arbeitsumfelds. Heute gehören sie zu prägenden Persönlichkeiten bei LAPP und gestalten seit über zwei Jahrzehnten die Kultur des Stuttgarter Familienunternehmens aktiv mit. Sie agieren in unterschiedlichen Rollen aber mit einer gemeinsamen Haltung: Der Mensch steht immer im Mittelpunkt.

Vertrauen bildet den Anfang

Beide Frauen kamen auf sehr unterschiedlichen Wegen zu LAPP. Esther König startete 1993 als Bachelor-Studentin mit dem Schwerpunkt Marketing und Personal. Nach dem erfolgreichen Abschluss stieg sie zunächst im Vertrieb ein, wechselte aber schon ein Jahr später in die neu gegründete Lapp Service GmbH als Schulungskoordinatorin. Dort übernahm sie schnell Verantwortung und baute über die Jahre ein Schulungszentrum sowie zentrale Bereiche wie Event-, Facility- und Fuhrparkmanagement auf. Heute sind diese Abteilungen bei LAPP fest verankert und Esther König organisiert internationale Großveranstaltungen, die Menschen verbinden und den LAPP Spirit weltweit erlebbar machen.

Eleni Katsamaki kam im Jahr 2000 auf Empfehlung einer ehemaligen Kita-Freundin zu LAPP und fand dort ihre berufliche Heimat. Aufgewachsen in einer griechischen Gastarbeiterfamilie, lernte sie früh, zwischen Kulturen zu vermitteln und sich in unterschiedlichsten sozialen Umfeldern zu bewegen – eine Stärke, die ihr später im Betriebsrat zugutekommen sollte. Sie begann bei LAPP in der Kundenakquise, doch ihre wahre Berufung fand sie im Einsatz für Kolleg:innen als Betriebsrätin, Pflegelotsin, Schwerbehindertenvertreterin und später als Mitglied im Aufsichtsrat. Ihr Einstieg war unkonventionell: „Ich hatte meinen alten Job gekündigt, bevor der Vertrag von LAPP vorlag – nur per Handschlag hatte ich die Zusage. Das war mein erster Vertrauensvorschuss und ich wurde nicht enttäuscht.“

Darauf folgten zahlreiche Projekte und bewegende Momente wie der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Einführung digitaler Events oder die Organisation eines unternehmensinternen Impfzentrums während der Pandemie. Auch beim Umzug der Oskar Lapp-Akademie, der Eröffnung der Europazentrale am Hauptstandort in Stuttgart und der Planung des neuen Betriebsrestaurants LAPP Casino war sie federführend. „Ich durfte vieles gestalten. Gerne erinnere ich mich an die 130-Jahr-Feier zurück: 80 Jahre Ursula Ida Lapp, 50 Jahre ÖFLEX®. Das war echtes Gemeinschaftsgefühl spürbar. Und auch an den nahezu privaten Soundcheck mit Anastacia, die wir für eine Veranstaltung für unsere Mitarbeitenden als Überraschungs-Act gebucht hatten, erinnere ich mich gerne“, so Esther König.

Wandel und Wachstum mitgestalten

In über zwei beziehungsweise drei Jahrzehnten bei LAPP haben Eleni Katsamaki und Esther König technologische, strukturelle und kulturelle Veränderungen nicht nur miterlebt – sie haben sie aktiv mitgestaltet. Esther König erinnert sich gut an die Anfänge der Digitalisierung: „Der Umstieg von der elektronischen Schreibmaschine mit Minidisplay über SAP-Terminals zum ersten PC mit Windows – das war ein echter Fortschritt.“

Eleni Katsamaki hat mehr als 20 Jahre Betriebszugehörigkeit bei LAPP.
Eleni Katsamaki arbeitet bereits seit mehr als 20 Jahren bei LAPP.

Wandel und Wachstum mitgestalten

In über zwei beziehungsweise drei Jahrzehnten bei LAPP haben Eleni Katsamaki und Esther König technologische, strukturelle und kulturelle Veränderungen nicht nur miterlebt – sie haben sie aktiv mitgestaltet. Esther König erinnert sich gut an die Anfänge der Digitalisierung: „Der Umstieg von der elektronischen Schreibmaschine mit Minidisplay über SAP-Terminals zum ersten PC mit Windows – das war ein echter Fortschritt.“

Darauf folgten zahlreiche Projekte und bewegende Momente wie der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Einführung digitaler Events oder die Organisation eines unternehmensinternen Impfzentrums während der Pandemie. Auch beim Umzug der Oskar Lapp-Akademie, der Eröffnung der Europazentrale am Hauptstandort in Stuttgart und der Planung des neuen Betriebsrestaurants LAPP Casino war sie federführend. „Ich durfte vieles gestalten. Gerne erinnere ich mich an die 130-Jahr-Feier zurück: 80 Jahre Ursula Ida Lapp, 50 Jahre ÖFLEX®. Das war echtes Gemeinschaftsgefühl spürbar. Und auch an den nahezu privaten Soundcheck mit Anastacia, die wir für eine Veranstaltung für unsere Mitarbeitenden als Überraschungs-Act gebucht hatten, erinnere ich mich gerne“, so Esther König.

Eleni Katsamaki erlebt den Wandel aus einer anderen Perspektive: Als Interessensvertreterin der Belegschaft steht sie Kolleg:innen in Phasen des Umbruchs zur Seite. „Die Geschwindigkeit der Neuerungen nimmt zu. Das kostet Kraft, aber auch Mut zur Haltung“, sagt sie. Sie kennt die persönlichen Geschichten hinter den Menschen und wurde zu einer wichtigen Stimme im Unternehmen. Ihr prägendster Moment war im Jahr 2004: „Damals hat Andreas Lapp persönlich Sekt ausgeschenkt, als wir einen Rekordumsatz geknackt hatten. Dieses Gefühl – Teil von etwas Großem zu sein – werde ich nie vergessen.“

In anspruchsvollen Zeiten zusammenhalten

Doch auch Herausforderungen bleiben über solch eine lange Betriebszugehörigkeit nicht aus. Eleni Katsamaki ist überzeugt, dass viele Konflikte am Arbeitsplatz aus mangelnder Wertschätzung entstehen können. „Früher wollte ich immer sofort Lösungen präsentieren. Heute weiß ich: Man muss zuhören, bevor man spricht.“ Ihre Ausbildung zur Mediatorin hat ihren Blick auf zwischenmenschliche Dynamiken geschärft. Für sie persönlich war es besonders berührend, während ihrer Brustkrebserkrankung mit ihrem Team bei LAPP in Kontakt zu bleiben. „Ich habe jede Woche an den Sitzungen teilgenommen. Das hat mir viel Kraft und Verbundenheit gegeben“, so Eleni Katsamaki

Esther König hat eine über 20-jährige Betriebszugehörigkeit bei LAPP.
Esther König hält LAPP seit über 30 Jahren die Treue.

Auch Esther König kennt Situationen, in denen starke Nerven zählen: Sei es bei kurzfristigen Eventänderungen, knappen Ressourcen oder steigenden Erwartungen – sie hat gelernt, dass der Schlüssel im Miteinander liegt: „Man muss nicht alles allein schaffen. Das Team und der Zusammenhalt sind entscheidend.“ Eine sinnbildliche Erfahrung ist bis heute ihr erstes internationales Fußballturnier 2001 in Mexiko – organisiert ohne Internet oder Handy. Dass sie vor einigen Jahren zusätzlich die Leitung des Notfallmanagements für den Standort Stuttgart bei LAPP übernommen hat, ist deshalb weniger überraschend als vielmehr die logische Konsequenz ihrer langjährigen Erfahrung. Gemeinsam mit den Teams am Standort Stuttgart sorgt sie dafür, dass LAPP bestmöglich vorbereitet ist, um im Ereignisfall planvoll, strukturiert und effektiv handeln zu können.

Wachstum braucht Wertschätzung

Heute tragen beide Frauen Verantwortung, die weit über ihre ursprünglichen Aufgaben hinausgeht. Esther König leitet die Bereiche Corporate Meetings & Events, Fleetmanagement- und Facilitymanagement. Ihr Antrieb dabei ist es, Verbindungen zu schaffen: „Ob Event, Raum oder Fuhrpark – am Ende geht es immer um Menschen, die sich begegnen, sich wohlfühlen und sich in ihrer Arbeit entfalten können.“

Eleni Katsamaki bringt sich für andere ein und engagiert sich aktuell als Betriebsratsvorsitzende, Schwerbehindertenvertretung, Pflegelotsin, Wirtschaftsmediatorin und Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat bei LAPP. „In jeder dieser Rolle geht es um Menschen. Ich lerne täglich von jungen Kolleg:innen – und sie auch von mir. Das ist ein Geschenk.“

Was beide Frauen antreibt, sind nicht ausschließlich Karriereaussichten, sondern ein Gefühl von Verbundenheit. „Ich möchte zum Spirit bei LAPP beitragen. One LAPP ist für mich eine Mischung aus Professionalität und familiärem Zusammenhalt“ sagt Esther König. Auch Eleni Katsamaki betont: „Ich schätze die Kultur und die Freiräume, die mir LAPP gibt. Ich darf Ideen umsetzen – mit Vertrauen und Rückhalt.“

Ihre beruflichen Wege zeigen, wie vielfältig sich individuelle Entwicklung entfalten kann, wenn Strukturen nicht einengen, sondern Potenziale fördern. Nicht ein starrer Karriereplan hält beide Frauen bis heute bei LAPP, sondern die Chance, persönlich sowie fachlich kontinuierlich zu wachsen. Zwei unterschiedliche Laufbahnen, aber getragen von einem gemeinsamen Fundament: LAPP hat ihnen Wertschätzung und Gestaltungsspielraum gegeben – und sie haben ihn mit Verantwortung gefüllt.